Biografie: 1936-1944
ab 1936 Celibidache kommt 1936 in Berlin an und sucht die Bekanntschaft des Komponisten Heinz Tiessen, von dem er im rumänischen Rundfunk ein Streichquartett gehört hatte. Celibidache schreibt sich an der Berliner Hochschule für Musik und für das Fach Philosophie an der Friedrich-Wilhelms-Universität ein. Er studiert bis 1945 äußerst intensiv und unterrichtet auch selbst an der Hochschule. Seine wichtigsten Lehrer werden Heinz Tiessen, Hugo Distler und Walter Gmeindl. Er schreibt seine Doktorarbeit über Josquin des Prés und arbeitet an eigenen Kompositionen: Konzerten, Messen und vier Symphonien, die bis heute unaufgeführt blieben. Als Assistent erlebt er Proben und Konzerte der Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler, die für ihn eine entscheidende und unersetzliche Erfahrung bedeuten.
1944 Mit Studenten führt er an der Berliner Musikhochschule Bachs Brandenburgische Konzerte auf