| Sergiu Celibidache | ||
| Münchner Philharmoniker | ||
| Peter Tschaikowsky (1840-1893) | ||
| Romeo und Julia | ||
| 1. | Applaus | 1:05 |
| 2. | Andante non tanto quasi Moderato - Allegro - Molto meno mosso - Allegro giusto - Moderato assai | 27:51 |
| 3. | Apllaus | 0:58 |
| Modest Mussorgsky (1839-1881) | ||
| Bilder einer Ausstellung (Orchestration:Maurice Ravel) | ||
| 4. | Applaus |
1:07
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| 5. | Promenade |
2:34
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| 6. | I. Gnomus |
3:31
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| 7. | Promenade |
1:29
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| 8. | II. Il vecchio castello |
5:11
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| 9. | Promenade |
0:45
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| 10. | III. Tuileries |
1:18
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| 11. | IV. Bydlo |
3:43
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| 12. | Promenade |
1:09
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| 13. | V. Ballet des petits poussins dans leurs coques |
1:22
|
| 14. | VI. Samuel Goldenberg und Schmuyle |
3:01
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| 15. | VII. Limoges: Le marché |
1:37
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| 16. | VII. Catacombes: Sepulchrum Romanum |
2:34
|
| 17. | Cum mortuis in lingua mortua |
2:56
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| 18. | IX. La Cabana de Baba-Yaga sur des pattes de poule |
4:22
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| 19. | X. La Grande Porte de Kiev |
6:53
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| 20. | Applaus |
0:57
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Tschaikowsky:Romeo und Julia (Aufgenommen Januar 1992)
Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung (Aufgenommen September 1993)
Bonus CD: Celibidache im Gespräch mit Günther Specovius über das Erlebnis von
Klang und Tempo, seine Beziehungen zum Zen-Buddhismus, die Arbeit mit den Münchner
Philharmonikern.
Bestell-Nr. : 5 56516 2
Pressestimmen zu den Konzertaufführungen:
"Romeo und Julia" hatten tatsächlich etwas ungemein Russisches an sich, als
ihnen Maestro Celibidache mit Tschaikowskys gleichnamiger Phantasie-Ouvertüre
im aktuellen Philharmoniker-Programm ausgiebig huldigte. Unter seiner bedachtsamen
Stabführung ertönte Tschaikowskys frühes Meisterwerk breit ausgeführt im Stile
großer Schicksalstableaus: Mehr slawisches Seeleneops denn Veroneser Liebesdramatik,
mehr kolossale Klangarchitektur denn Hitze des Gefühls. Und Tschaikowskys symphonischer
Anspruch, durch die nahezu klassische Satzform überdeutlich bezeugt, geriet
zum Zentrum der Aufführung: Wo im Paukenostinato Beethovens Fünfte zitiert wird,
ahnt man zugleich schon die Todesmotivik der späten Tschaikowsky-Sinfonien;
und die dynamische Spannbreite dieser Overtüre ließ es an gewaltigem "Pathetique"-Format
gewiß nicht fehlen.....(SZ vom 18./19.1.1992)
...Zu einer Demonstration philharmonischer Prachtentfaltung nutzten Orchester
und Celi Ravels virtuose Orchestrierung von Mussorgskijs "Bilder einer Ausstellung".
Das herrlich satte Streichercorps, die beweglichen Holzbläser, das imposante
Blech und die mächtig auftrumpfenden Schlagzeuger verwandelten die Bilder in
plastische Szenen und durchschritten schließlich majestätisch das Große Tor
in Kiew: So überzeugt man nicht nur Ehrengäste...(Münchner Merkur vom 11./12.9.1993)
...Nach der Pause machte sich Celibidache auf den Rundgang durch die "Bilder
einer Ausstellung" von Mussorgskij/Ravel. Mit der verweilenden Ruhe seiner Betrachtungen
rückte er das Werk in Klassiker-Nähe. Der Erfolg war sensationell. Jubel über
Jubel! (tz vom 11.9.1993)
...Celibidache und die Philharmoniker ließen in Mussorgskijs "Bilder einer Ausstellung"
die Detailfreude der genialen Ravel-Instrumantation, vor allem die kantige Schwermut
des russischen Komponisten visionär aufleuchten - um am Ende monumental, in
einem schier unvorstellbaren Orchestertriumph durchs "Große Tor von Kiew" hindurchzuschreiten.(SZ
vom 13.9.1993)
"Am Schluß, im "Großen Tor von Kiew", baut er eine ungeheure Finalsteigerung
auf, die alles Vorangegangene übertrifft und zugleich überhöht und die zu einer
beispiellosen Prachtentfaltung des Orchesterklangs führt. Er geht dabei sehr
klug und dramaturgisch sinnvoll vor, indem er das erste Auftreten des Themas
zu Beginn dieses zehnten Bildes in einfachem Forte erklingen läßt... Karajan
und die meisten anderen sind bereits da viel zu laut und beschneiden somit ihre
Steigerungsmöglichkeiten. -, um dann erst ganz allmählich bei jeder Wiederholung
den Orchesterklang immer stärker zu intensivieren, bis schließlich nach einem
letzten Crescendo das extreme Fortissimo bei gleichzeitiger Tempoverbreiterung
eine Machtfülle erreicht, die den Raum zu sprengen scheint."(zitiert aus Klaus
Weiler: Celibidache Musiker und Philosoph, München 1993)