Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
   
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
   
Symphonie Nr. 4 B-Dur Op.60
1. Applaus
1:08
2. 1. Adagio - Allegro vivace
10:50
3. II. Adagio
13:19
4. III. Allegro vivace
6:46
5. IV. Allegro ma non troppo
6:10
6. Applaus
0:48
   
Symphonie Nr. 5 c-moll Op. 67
7. I. Allegro con brio
7:09
8. II. Andante con moto
11:43
9. III. Allegro
6:17
10. IV. Allegro
10:41
11. Applaus
0:58

Beethoven: Sinfonie Nr. 4 (19. März 1995)
Beethoven: Sinfonie Nr. 5 (28./31. Mai 1992)
Bestell-Nr. :5 56521 2

Pressestimmen zu den Konzertaufführungen:
Kontrapunktisches Wechselspiel auf allen Ebenen ließen die Philharmoniker unter Celibidache bei Beethovens Vierter Sinfonie in der Philharmonie erblühen. Jede noch so kleine Einwendung ist sinnfällig eingebunden in das lebendige Gewebe, und so entsteht nicht nur äußerste Transparenz im Gegeneinander verschiedener Stimmen, Rhythmen, Bewegungsqualitäten - das zerbrechlich Durchsichtige ist nur Folge und Mittel der konsequenten Gestaltung jedes einzelnen Moments in bezug auf alle anderen. Da bleibt keine Reserve für forsch ausdeutende Übertreibungen. Aber Beethovens Musik offenbart wieder jene poetische Qualität, die heute eigentlich völlig verschüttet ist unter Modernitätsansprüchen. (tz 16.3.1995)

Bei Beethovens Fünfter stimmte einfach alles. Ein hervorragend disponiertes Orchester mit kernigen Blechbläser-Attacken und wunderbar eloquenten Streichern, ein Dirigent mit der Fähigkeit, ein vielgespieltes Stück vom Staub des Alltäglichen zu befreien. Diese Fünfte besaß Spannung, Kraft und war mit faszinierender Nachdrücklichkeit musiziert. Celibidache und die Philharmoniker, wie wir sie gerne immer erleben würden. (AZ)