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"Du
zwingst mich, mit dem Intellekt in dieses Mysterium hineinkommen zu wollen.
Und ich bin nicht stark genug zu sagen: Nein, wir können uns nicht darüber
unterhalten, was da geschieht - weder kann ich dir etwas sagen, noch kannst
du mich befragen." Diese Skepsis Sergiu Celibidaches gegenüber der
Sprache, erst recht gegenüber der konservierten, vervielfältigten
Sprache - ganz zu schweigen vom aufgezeichneten Klang -, hat den Film von Anfang
an begleitet. Für den Musiker Celibidache gibt es nur den hier und jetzt
entstehenden Klang, der Musik werden kann, wie er sagt. Für den Lehrer,
den Theoretiker, den Phänomenologen der Musik nur das lebendige Denken:
Erkenntnis als Tätigkeit, als Erfahrung von Wirklichkeit. Und doch war
Celibidache glücklicherweise, mit fünfundsiebzig Jahren, noch zu einem
Dokumentationswagnis bereit. Er hat spontan und herzlich Ja gesagt. Vier Jahre
später war der Dokumentarfilm Celibidache fertig.
DVD, ARTHAUS-MUSIK, Sprache:
GB, Untertitel: D,F,GB,I
auch erhältlich bei
| jpc |
Ausgezeichnet mit dem MIDEM Classical Award 2010