Sergiu Celibidaches erstes Konzert mit den Berliner Philharmonikern fand am 29.8.1945 statt. Nach dem letzten Konzert mit diesem Orchester am 29.11.1954 mied Celibidache Deutschland für viele Jahre und arbeitete mit folgenden Orchestern:

Santa Cecilia in Rom, das Orchester der Mailänder Scala (vierzehn Jahre lang, bis zum Tode Victor de Sabatas 1967, leitete Celibidache die ersten Symphoniekonzerte der Mailänder Saison), Israel Philharmonic, die Königliche Kapelle Kopenhagen, die Radiosinfonieorchester Stockholm oder Madrid, in Caracas und Buenos Aires, die Londoner Orchester, das Orchestre National de France in Paris, das Orchester der japanischen Rundfunk und Fernsehgesellschaft in Tokio, das Sinfonieorchester des Südfunks Stuttgart, das er fast acht Jahre regelmäßig leitete, das Rheinland-Pfälzische Staatsorchester und während der letzten Jahre ausschließlich die Münchner Philharmoniker.

Die Münchner Zeit ist genauestens dokumentiert durch die zahlreichen Jahrbücher, die sämtliche Konzert- und Tourneedaten enthalten. Hier werden deshalb die Konzertdaten mit den übrigen Orchestern veröffentlicht.